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Die Kaunitzer Domspatzen

Es war unser 1. Sommerlager 1989 in Oberwildflecken, und wir hatten schon viel Spaß gehabt, doch es sollte noch besser kommen. Robinsontag war angesagt, und jeder machte sich daran, das „Notwendigste“ für den Marsch und die Übernachtung im Freien mitzunehmen. Es lief darauf hinaus, daß nachher das Zimmer leer war und jeder an Gewicht so viel mitschleppte, wie er gerade tragen konnte. Nach dem Packen machten sich alle daran, Angeln und Speere zu basteln, da wir unbedingt fischen wollten. Dann zogen wir los in einen nahe gelegenen Ort. Wie es sich gehörte, gingen wir natürlich nicht einkaufen, sondern gingen von Haus zu Haus und fragten die Leute im Ort, ob sie vielleicht für uns etwas zu Essen hätten. Und wirklich, wir bekamen Butterbrote, Getränke und Obst. Es wurde von allen gerne gegessen und es wurden auch alle satt. Anschließend gingen wir wieder los in den Wald und suchten einen guten Platz zum Schlafen. Wir hatten gerade alle unser Lager aufgeschlagen, als plötzlich dunkle Wolken aufzogen. „WAS NUN?“. Sollten wir bleiben und hoffen, daß es keinen Regen gibt? Naja, nach vielem Hin und Her entschlossen wir uns, doch wieder zum Lager zu gehen. Dies war richtig, denn wir waren gerade wieder in unserem Haus, da fing es an zu regnen. Aber Spaß haben wir alle gehabt, und wohl kaum einer wird diesen Tag je vergessen.
Die Kaunitzer Domspatzen

Robinsontag 1989 in Oberwildflecken:
hinten v.l.: Frank Schlüter, Jochen Welschmeier, daniel Hakenewerd (mit Brille), Thomas Vogt; vorne v.l.: Tobias Breimann, Michael Fröhleke, Marco Richert, Stefan Sagemüller, Frank Ostermann, Peter Füchtemeier, Andreas Pollmüller (Headbanger).
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