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Die Popples

Diese kleine Geschichte zeigt jetzt einmal, daß es die Gruppenleiter nun wirklich nicht immer einfach mit ihren "Zöglingen" haben.
Es war das letzte gemeinsame Sommerlager der Popples in Neusatzeck. Wie in jedem Sommerlager fand auch in diesem Jahr der allseits beliebte Robinsontag statt. Doris (eine unserer Gruppenleiterinnen) hatte sich auch schon für ihre lieben Popples eine ganz tolle Tour ausgesucht. Es sollte eine Wanderung über mehrere Kilometer werden, die dann an einer kleinen Holzhütte, wo wir auch übernachten wollten, enden sollte. Da wir noch einiges einkaufen mußten, beschlossen wir mit dem Bus runter ins Dorf zu fahren, denn wir hatten ja noch einen "gewaltigen" Marsch vor uns. Auch zurück fuhren wir wieder mit dem Bus. An der Bushaltestelle angekommen sollte es dann locker zu Fuß weiter gehen. Aber wir überlegten uns dann, daß es doch total dumm wäre, wenn wir jetzt noch so weit laufen würden. Irgendeine von uns hatte dann die tolle Idee, einfach nur die paar Meter hoch zur Kapelle zu gehen und uns dort niederzulassen. Alle waren von diesem Vorschlag natürlich total begeistert - außer Doris. Wir gingen also rauf bis zur Kapelle und verbrachten dort auf einer kleinen Wiese einen tollen Tag. Doris hatte sich zwar so viel Mühe bei der Auswahl unserer Tour gegeben, aber dabei nicht an ihre wanderfaulen Gruppenkinder gedacht. So kann es also einem Gruppenleiter mit seinen "Zöglingen" ergehen.

Sommerlager 1987: hinten v.l. Ulrike Kröger, Manuela Mersch, Anee Setter, Ulrike Symann, ?, Stefanie Hukemann, Anja Ottofrickenstein, Silvia Mersch, Julia Fleiter.
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